Klonen - Der gläserne Mensch

Struktur

1. Was ist Klonen


2. Geschichte des Klonens


3. Klonen in der Natur


4.Klonverfahren


5.Wie funktioniert Klonen bei Säugetieren


6.Grafik Klonvorgang


7.Klonen Pro und Kontra


8.Gesetzeslage




Was ist Klonen


  • (altgr. = Zweig, Schössling)


  • Erzeugung eines oder mehrerer genetisch identischer Individuen von Lebewesen


  • genetisch identisches Nachkommen = Klon


  • Erzeugen von Kopien einer DNS = Klonieren

Geschichte des Klonens

Anfänge des Klonens : 

  • 1901 klonte Hans Spemann, ein deutscher Biologe, durch Zufall einen Molch
  • Im Jahr 1928 transplantierte er einen Zellkern in eine Zelle ohne Zellkern eines Salamanderembryos
  • Im Jahr 1944 fand die erste Befruchtung menschlicher Eizellen im Reagenzglas statt
  • 1997 wurde in Schottland das erste mit einem menschlichen Gen geklonte Schaf Dolly geboren

Klonen in der Natur

  • Das Klonen ist keine Erfindung des Menschen.
  •  In der Natur finden jeden Tag  Klonungen statt. 
  • Einzeller z.B. Bakterien oder Pantoffeltierchen vermehren sich durch Zweiteilung.
  •  Erdbeeren oder Kartoffeln vermehren sich durch Seitensprosse. Sie klonen sich durch dieses Verfahren selbst.


 
Viele Pflanzen lassen sich leicht klonen 

  • Von Natur aus die Fähigkeit zur Regeneration aus fast allen Geweben
  • z.B. aus einem Blattstück eine komplette Pflanze heranzüchten, welche genetisch identisch ist


Reproduktives Klonen

Beim reproduktiven Klonen wird der geklonte Embryo in eine Gebärmutter eingesetzt, wo er zur Kopie des Spenders heranwächst. Das erste geklonte Tier war das Schaf "Dolly". Theoretisch könnten auch Menschen reproduziert werden. Da Zellen jedoch auf gewisse Funktionen spezialisiert sind, ist die Reproduktion oft mit Missbildungen verbunden. In einer Hautzelle sind nur jene Gene aktiv, die sie für ihre Funktionen braucht; alle anderen sind abgeschaltet.


Therapeutisches Klonen

Das therapeutische Klonen hat das Ziel, speziell auf einen Spender zugeschnittenes Gewebe zu züchten. Dem geklonten Embryo werden im frühen Stadium Stammzellen entnommen und der Embryo dabei zerstört. Aus den Stammzellen können dann Blut-, Muskel-, Nerven-, Haut- oder Leberzellen gewonnen werden. Diese tragen die Erbinformationen des Patienten und werden daher bei einer Transplantation nicht abgestoßen.

Wie funktioniert Klonen bei Säugetieren

Säugetiere zu klonen, gilt als technisch äußerst schwierig und aufwendig. Forscher benutzen dazu den sogenannten Kerntransfer. Man benötigt dazu eine Körperzelle des zu klonenden Tiers sowie eine Eizelle. Forscher entfernen den Zellkern der Eizelle und übertragen stattdessen den der Körperzelle. Stromstöße oder chemische Reize regen die Eizelle dazu an, sich zu teilen und einen Embryo zu bilden, der einem dritten Tier eingesetzt wird. Weil bei dem Zellkerntransfer bestimmte Zellorganellen, Mitochondrien genannt, von der Eizelle stammen und nicht aus der Zelle des zu klonenden Tiers übertragen werden, handelt es sich streng genommen nicht um einen echten Klon. Eineiige Mehrlingsgeburten, die auch natürlicherweise vorkommen, sind hingegen genetisch zu 100 Prozent identisch.

Pro

Vielleicht wird es bald möglich sein, mittels Klonen ausgestorbene oder aussterbende Tierarten wieder zu beleben; wie zum Beispiel Mammuts oder die vom Aussterben bedrohten Pandabären.

Gezüchtete Organe werden als Körpergleich erkannt und nicht abgestoßen.

möglicherweise könnten bisher unheilbare Krankheiten geheilt werden

man ist nicht auf Spenderorgane angewiesen

Kontra

Klonen birgt viele Risiken.

Für jedes erfolgreich geklonte Tier sterben

schätzungsweise 98 andere Tiere

Gescheiterte Klonversuche sowie schwere Missbildungen (Nieren, Herz, Lunge)

Überalterung der Gesellschaft durch

verbesserte Medizin

Nur etwa jeder 100. Klonversuch ist erfolgreich

Gesetzeslage

Derzeit besteht weltweit weitgehend Einigkeit, dass das reproduktive Klonen von Menschen zu ächten ist und verboten sein sollte.

Laut dem Embryonalem Schutzgesetz, ist das Klonen von Menschen ausrücklich Verboten.

Wer künstlich bewirkt, dass ein menschlicher Embryo mit der gleichen Erbinformation wie

ein anderer Embryo,Fötus oder Mensch lebend oder verstorben entsteht, wird mit einer

Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.




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Der gläserne Mensch

by aylinkilincat

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Public - 1/22/17, 5:55 PM