Die Ehe im alten Rom

Die Ehe im alten Rom

Bedingungen zur Eheschließung

Zustimmung des Pater familias

Ereichen des Heiratsfähigen alters: der Pubertät (pubertas), also für Jungen mit 14, für Mädchen mit 12 Jahren

Verwandschaft nur bis zu 4. grad (alos zb.: Cousin/e, Großnichte)

Bedingungen zur Eheschließung

Patria Potestas

Theoretisch uneingeschränkte macht des Vaters über die Familie

Dazu gehörten:

  • Frau
  • Söhen / Adoptivkinder
    • deren Kinder
    • deren Frauen
    • ... so zimilich alles
  • Töcheter
  • Vieh
  • Sklaven

Arten von Ehen

1. Die Manus Ehe (manus lat. für Hand)

Bei der ~ wurde die Ehefrau dem Ehemann übereicht, bzw. dem Schwiegervater sofern der Ehemann noch unter dem Patria Potestas stand, also der fürsorge des Vaters unterworfen - 

Sie ging in den Pater Familias des Ehemannes über.

In der Manusehe bestimmte der Mann:

  • kein Selbstbestimmungsrecht für die frau (zb. über das Eigentum, etc.)
  • bei Todesfall war die Familie der Frau vom Erben ausgeschlossen
  • durch die übliche Mitgift bedeutete dies einen Materiellen Gewinn des Pater Familias des Mannes

Dennoch konnte die Ehefrau ihren Alltag weitestgehend selbst gestallen, so war es ihr erlaubt alleine ins theater oder zu spielen zu gehen und sich an Politik, Geselscht, Kunst und wissenschaft zu beteiligen. Matrona (röm.Ehefrau, Hausfrau, Mutter) genoss sie ein vergleichsweise hoches ansehen. 

Arten von Ehen

2. Die Manusfreie Ehe

Üblich seit der Spätzeit der Römischen Republik.

Die Frau musste min. drei Nächte außerhalb des Pater Familias des Ehemannes schlafen.

Verträge sicherten den Erhalt der Mitgift für den Pater Familias der Ehefrau.

Die Eheschließung war leichter da es genügte wenn einer der Ehepartner den Wunsch aussprach und die Frau mit der Mitgift das Elternhaus verließ.


Die Rechte der Frau in der Patriarchischen Gesellschaft Roms ausgebaut.


Entstehung einer Ehe

  1. coemptio („Kauf“)
  2. cohabitatio bzw usus („Zusammenleben“ bzw. „Gewohnheit“)
  3. Politische Interessen
  4. Liebe?


Keine Gesetzliche bindung

Die Mitgift

Bestand aus zb.:

  • Gold
  • Land
  • Haushaltsgegenständen
  • Sklaven
  • etc.


Sie wurde meist in drei Raten an den Ehemann gezahlt, immer an den Jahrestagen des Paares.

Über sie verfügte meist der Ehemann.

Je nach art der Ehe musste die Mitgift zurück gezahlt werden oder ging der Familie der Frau verloren.

Zeremonieller Sprüche

„Ubi tu gaius, ego gaia“

„Ubi tu gaius, ego gaia“ (wörtlich. „Wo du (ein) Gaius bist, bin ich (eine) Gaia“) 

wurde von der Ehefrau gesprochen

Gaius und Gaia könnten einfach lücken füller sein wie Max Mustermann; oder von gaudeo(lat. Sich freuen) abgeleitete namen dann würde es heißen:

„Wo Du Glück findest, werde auch ich Glück finden.“ .

Oder mit Gaia wird auf die Erdgöttin Gaia angespielt (also "Mutter Erde") und Gaius ist lediglich die Vermännlichung ("Vater ..."). Also könnte man sagen: „Wo du (ein) Vater bist, bin ich (eine) Mutter“.


Ehebruch/scheidung

Sanktionen:

  • Untreue Frau: Anfangs noch Todesstrafe schnell aber (nur noch) hohe Geldstrafe und Verbannung
  • Untreuer Mann:

Scheidungen waren an der Tagesordnung, häufiger Partnerwechsel war normal entweder aus Presönlichen oder Geselschaftlichen gründe.


Die einmal verheiratete Frau ("Univira") war dennoch ein angestrebtes Ideal


Die kinder blieben beim Vater


Frauen mussten 12 warten bis sie wieder Vermählt werden konnten, Männer konnten direkt neu heiraten.

Die Ehe der Götter

Quellen

https://prezi.com/xpededtit7og/ehe-im-romischen-reich/

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Die Ehe im alte Rom

by markuskrebser

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Public - 6/1/16, 1:11 PM