Die Geschichte der Juden in Braunschweig – 

Von den Anfängen der

Jüdischen Gemeinde bis zum Holocaust

Gliederung

  1. Das Judentum - Zahlen und Fakten
  2. Die heiligen Schriften - Die Jüdische Bibel 

2.1 "Tora" - Die Weisung

2.2 "Nevi'im" - Die Propheten

2.3 "Ketuvim" - Die Schriften

  

  3. Die Anfänge der Jüdischen Gemeinschaft in Braunschweig

  4. Die Verfolgung der Braunschweiger Juden 

  5. Der "Warenhaussturm" 


Das Judentum - Zahlen und Fakten

  •  Islam und Christentum entspringen aus dem Judentum

  • Trotz Verwandschaft gibt es viele Unterschiede

  • Rolle Jesu ist jeweils anders aufgefasst worden 

  • Judentum kennt keinen Klerus oder Vertreter Gottes

  • erste monotheistische Religion

  • heute gibt es etwa 15. Millionen Juden weltweit 

  • Traditionen weichen durch Wohnort ab 


  • Selbstverständnis & Identität stecken im Wandel 


  • Koexistenz mehrerer Strömungen 


  • "Tenach" nimmt Zentrale Stellung ein

Die Heiligen Schriften - Die Jüdische Bibel

  • der "Tenach" besteht im allgemeinen aus drei Teilen

  • aus ihm wird in den heutigen Synagogen gelesen 

  • Einzelteile wurden nach "Level der Inspiration" gegliedert

  • Die "Tora" beinhaltet die direkte Überlieferung der Worte JHWH's an Mose. 

  • Die "Tora" ist der theologisch gesehen wichtigste Teil 

  • "Nevi'im" berichtet über zwei Gruppen von Propheten

  • die sog. "vorderen" Propheten welche die Geschichte Israels in Aufzeichnungen beinhalten

  • "hinteren" Propheten sind auch Berichte über Israel nur als Träume verfasst

  • in den "Königsbüchern" , wollen Propheten die Weichen stellen für den eigenen Staat

  • begründen ihre Taten mit der Erinnerung an Gotteswille

  • "Ketuvim" stellt die Antworten der Menschen auf JHWH's Offenbarung dar

  • bestehen aus "Psalmgebeten" und den "apokalyptischen Büchern"

  • beinhaltet fünf Schriften, die "Megillot" 

  • werden bei Festen vorgelesen und zelebriert

  • bildet den Abschluss des "Tenach" mit der Heilsbringung 

Die Anfänge der Jüdischen Gemeinschaft in Braunschweig

  • erstmals im ausgehenden 13. Jhr erwähnt

  • lebten als "Schutzjuden" abseits der christlichen Bevölkerung 

  • mussten Abgaben zahlen um Schutz zu erfahren

  • durften nicht in Genossenschaften, deswegen benötigten sie die Unterstützung

  • lebten vermehrt in der nördl. Altstadt 

  • um 1320 exisitierten circa 22 hauszinszahlende jüd. Familien

  • es gab desweiteren eine jüd. Schule & Fleischerei

  • wurden oft Opfer von Anfeindungen in Notzeiten

  • wurden durch die Unterstützung der Herzöge beneidet und deswegen verachtet

  • Religionsfreiheit wurde erst 1786 richtig durchgesetzt


  • erstmals wurde gepredigt durch Rabbiner

  • nun bestand eine eigene Organisation der jüd. Gemeinde

  • finanzierte sich durch ihre Mitglieder 

  • alle Juden mussten bis 1918 Steuern an die Synagoge zahlen

  • Zahl der steuerzahlenden Juden betrug um 1800 um die 900 Personen

  • stieg bis 1905 auf das doppelte mit 1815 Personen im Land

Die Verfolgung der Braunschweiger Juden

  • Gleichheit wurde durch "Ausnahmegesetze" umgangen

  • 1.4.1933 "Gesetz zur Wiederherstellung des Beamtentums" 

  • leitete die langsame Enteignung der Juden ein 

  • Einschränkungen folgten auch für Akademiker

  • Anteil der Azubis an Schulen durften nicht die 1,5 % überschreiten

  • es folgten die "Theatergesetze" ; keine führenden Jobs für Juden im sozial kulturellen Bereich

  • Jüdische Literatur wurde geächtet und verboten

  • erfolgreiche jüdische Kaufhäuser gingen in arische Hände über

  • besondere Härte durch Ideologie Klagges & Alpers

  • Braunschweig sollte "judenrein" werden

  • Höhepunkt der Verdrängung waren die "Novemberprogromen" vom 9- 10.11.1938

  • Kaufhäuser & Restaurants waren die Ziele 

  • "Restaurant Baron" wurde von der SS vollständig zerstört

  • In Folge der Tötungen der Juden sank die Zahl der Braunschweiger Juden auf 250 Personen

Der "Warenhaussturm" vom 11.3.1933

  • Alpers verkündete in einer Kneipe einen Plan gegen die Juden

  • SS - Männer sollten sich in "Räuberzivil" unter die Leute mischen

  • Die Menschen sollten durch die Gewaltakte mitgerissen werden 

  • Der Zorn des Volkes sollte auf die Juden gelenkt werden

  • Geschäfte wie "Adolf Frank" & "Karstadt" wurden beschädigt

  • Massen wurden schließlich durch das "Überfallkommando" getrennt 

  • Justizminister Alpers hielt kurz danach eine Rede und verurteilte die Akte

  • Schuld waren die "kommunistischen Ruhestörer"

Quellenübersicht

Fachliteratur:





Kayales, Christina und Astrid Fiehland van der Vegt. Was jeder vom Judentum

wissen muss.Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2007


Bein,Reinhard. Juden in Braunschweig 1900-1945 – Materialien zur

Landesgeschichte.Braunschweig: Döring- Druck, 1988





Quellenübersicht (2)

Onlineliteratur:




http://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/pwwbjudentum100.html

http://www.talmud.de/tlmd/was-ist-der-talmud/

http://www.religion-ethik.de/judentum/zahlen.html 

https://de.wikipedia.org/wiki/Tanach

https://de.wikipedia.org/wiki/Mischna

http://www.judentum.org/talmud/babylonischer-talmud.htm 

https://de.wikipedia.org/wiki/Talmud 

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Braunschweig 

http://members.aon.at/veitschegger/texte/abrahamreligionen.htm 

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Das Judentum

by canisaakselke

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Public - 5/23/16, 12:43 PM